Girokonto mit Dispo – wenn Dispokredit, dann möglichst günstig!

Keine Frage: Die beste Lösung ist ein Dispositionskredit sicherlich nicht, denn nahezu jede Bank verlangt dafür wirklich hohe Zinsen. Viele von uns kennen jedoch auch Situationen im Alltag, in bankautomatdenen ein Dispo wirklich praktisch ist. Sei es eine unerwartete Zahlung oder eine überraschende Autoreparatur, die nicht hinausgezögert werden kann. In solchen Situationen ist man froh, wenn man die Möglichkeit hat, sich schnell etwas Geld über den Dispo zu besorgen. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie, wie Sie dennoch nicht mehr für Ihren Dispokredit bezahlen, als notwendig.

Die wichtigsten Fakten zum Girokonto mit Dispokredit

Wenn man sich über den Dispositionskredit und dessen Nutzung in Deutschland etwas informiert, stößt man schnell auf einige interessante Fakten:

Laut einer Umfrage nutzt heute jeder fünfte Deutsche mindestens einmal pro Monat seinen Dispo. Dennoch würden nur rund 13 Prozent aller Kunden aufgrund eines günstigeren Dispo-Zinssatzes die Bank wechseln.

Der Grund dafür liegt wahrscheinlich zum einen in einer gewissen Unwissenheit – zum anderen jedoch vielleicht auch darin, dass viele von uns auch heute immer noch persönlich mit der eigenen Hausbank in Verbindung stehen.

Auch heute noch gibt es Menschen, die bereits ihr ganzes Leben lang Kunde derselben Bank sind und aus Gewohnheit nicht wechseln und Konditionen gar nicht in Frage stellen.

Wer sein bestes Girokonto mit Dispo finden und überhöhte Zinsen für beim Girokonto Dispo vermeiden möchte, muss sich davon jedoch verabschieden und sollte einen Girokonto Vergleich mit Dispo durchführen!

Interessant ist auch die Tatsache, dass einer Studie zufolge nur knapp die Hälfte aller Bankkunden überhaupt wissen, wie hoch die Dispozinsen für Ihr Girokonto sind. Aus diesem Grund werden Ihnen die Grundlagen rund um den Dispositionskredit in den folgenden Absätzen noch einmal detailliert dargestellt.

Was versteht man überhaupt unter einem Dispo oder Dispositionskredit?

Wenn Sie ein Girokonto mit Dispo haben, stellt Ihnen das Geld auf Ihrem Konto bereit, das über Ihr verfügbares Guthaben hinausgeht.

Vereinfacht gesagt: Bei einem Girokonto Dispo können Sie mit ihrem Kontostand in den negativen Bereich gehen und damit mehr Geld abheben, als Ihnen im Moment zur Verfügung steht.

Zwei wichtige Dinge sollten Sie in diesem Bezug jedoch beachten:

  • Ob ein Dispokredit von der Bank gewährt wird, wird individuell entschieden. Der Dispositionskredit ist also nicht selbstverständlich und ist auch nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
  • Damit Sie Ihr Konto überziehen können, verlangt die Bank natürlich auch eine entsprechende Gegenleistung: Die Dispozinsen. Diese können sich, je nach Bank, auf fünf bis 18 Prozent belaufen!

Dispozinsen – das bezahlen Sie für die Überziehung Ihres Kontos!

Wenn Sie sich für das Ausnutzen Ihres Dispokredits entscheiden, kostet Sie das wie bereits erwähnt natürlich etwas. Die laufenden Kosten, die die Bank für die Bereitstellung des euroKapitals in Rechnung stellt, werden Dispozinsen genannt.

Wie hoch diese Dispozinsen sind, kann jede Bank für sich selbst entscheiden. Sie können die Höhe dieser Zinsen jedoch in der Regel aber auch noch durch Ihr Verhandlungsgeschick etwas beeinflussen. Bei Onlinebanken ist dies natürlich eher schwierig oder meist gar nicht möglich. Dafür bieten die Onlinebanken meist jedoch von Grund auf günstigere Dispozinsen als gewöhnliche Filialbanken.

Wo findet man die Höhe der Dispozinsen?

Wie hoch die Zinsen für Ihr Girokonto mit Dispo sind, wird von jeder Bank in einem Leistungs- und Preisverzeichnis ausgewiesen.

Was ist der Unterschied zwischen Dispozinsen und Überziehungszinsen?

Wenn Sie Ihr Konto überziehen können, heißt das nicht automatisch, dass es sich um einen Dispositionskredit handelt. Häufig handelt es sich hierbei einfach nur um eine sogenannte „geduldete Kontoüberziehung„. In der Regel sind die Zinsen für eine solche Kontoüberziehung jedoch noch einmal deutlich höher als die Dispozinsen. Daher ist es wichtig, sich hier ganz besonders gut zu informieren.

Bei einigen Banken wurden die Überziehungszinsen vor kurzem an die Höhe der Dispozinsen angepasst. Dazu gehören zum Beispiel die DKB-Bank und die ING-DiBa.

Achtung: Auch eine „geduldete Überziehung“ wird von der Bank, genauso wie ein Dispo, nicht immer gewährt!

Welche Voraussetzungen gibt es für ein Girokonto mit Dispo?

Wenn Sie gerne ein Girokonto mit Dispo eröffnen möchten, werden von den Banken in der Regel dieselben Voraussetzungen verlangt.

Die wichtigsten Voraussetzungen für die Eröffnung eines Girokontos mit Dispo:

  • ein regelmäßiger Geldeingang sowie ein Gehaltsnachweis
  • ein fester, deutscher Wohnsitz
  • eine gute Bonität
  • Volljährigkeit sowie
  • die deutsche Staatsbürgerschaft

Wenn Sie diese Voraussetzungen erfüllen, können Sie sich darauf konzentrieren, Ihr bestes Girokonto mit Dispo zu finden. Dafür steht Ihnen der Girokonto Vergleich Dispo auf dieser Website zur Verfügung.

Sie erfüllen die Voraussetzungen für ein Girokonto mit Dispositionskredit nicht? Dann gibt es verschiedene Alternativen.

Alternativen zum Girokonto Dispo

Wenn Sie eine negative Schufa haben oder eine der anderen Voraussetzungen nicht erfüllen, ist ein Girokonto mit Dispo meist nicht möglich.

Eine Alternative der Geldbeschaffung wäre zum Beispiel die Pfandleihe oder aber ein klassischer Kredit in Verbindung mit einer banküblichen Sicherheit, wie zum Beispiel das Pfandrecht auf eine Liegenschaft. Natürlich können Sie sich auch über einen privaten Kredit im Familien- oder Freundeskreis Gedanken machen.

Bestes Girokonto mit Dispo finden

Wenn Sie die Voraussetzungen für ein Girokonto mit Dispo erfüllen können, geht es nur noch darum, auch das beste Konto und die attraktivsten Konditionen für sich zu finden.

Dafür wird der Vergleich hier auf girokonto-test.eu angeboten:

Der Girokonto Vergleich mit Dispo zeigt Ihnen in einer übersichtlichen Auflistung, wo Sie Ihr bestes Girokonto mit Dispo finden. Bei den Filialbanken findet man leider meist eher wenige Unterschiede in der Höhe der Dispozinsen. Wesentlich deutlicher werden die Unterschiede jedoch wenn man herkömmliche Filialbanken mit Onlinebanken vergleicht. Hier sind die Konditionen im Vergleich zu den Filialbanken generell um einiges günstiger.

Fazit

Grundsätzlich gilt natürlich wie eingangs bereits erwähnt: Vermeiden Sie den Dispokredit wenn irgendwie möglich. Versuchen Sie stattdessen, sich privat Geld zu leihen oder finanzieren Sie größere Anschaffungen eventuell mit einem klassischen Kredit um sich hohe Kosten, wie Dispozinsen zu ersparen.

Wenn Sie sich die Möglichkeit eines Dispokredits dennoch offen halten möchten, dann sollten Sie sich wenn möglich an eine Onlinebank wenden. Das Direkt Banking bei Onlineanbietern bietet meist deutlich günstigere Dispozinsen.