Das beste Girokonto gemäß Einkommensnachweis und Schufaauskunft

Jeder der ein Girokonto eröffnen möchte, hat die Qual der Wahl und muss zudem bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Letztere betreffen die Höhe der laufenden Geldeingänge und den Inhalt der Schufaauskunft. Im Klartext heißt das: Je niedriger das Einkommen ist und je schlechter die Schufa ausfällt, umso schwieriger wird es, das bevorzugte Konto zu eröffnen.

Girokonten im Fall guter Bonität und eines ausreichend hohen Einkommens

daumen_hochSie haben ein durchschnittliches Einkommen (oder mehr) und keine negative Schufa? Dann haben Sie gute Chancen, das von Ihnen gewünschte Konto eröffnen zu können.

Diese beiden Bedingungen entsprechen dem Ideal für die Vergabe eines Kredits, obwohl das Risiko für die Bank weitaus geringer ist.

Falls Sie bislang noch kein Girokonto haben, aber eines eröffnen wollen, können Sie dies am schnellsten und ohne großen Aufwand online erledigen.

Lesen Sie mehr zur Vergabe von Krediten ohne Nachweis Ihres Einkommens in diesem Fachartikel.

Folgende Schritte müssen Sie einhalten, um über ein Girokonto verfügen zu können:

  1. Nach einem Online-Vergleich von Girokonten den Favoriten wählen
  2. Online die persönlichen Daten angeben
  3. Unterlagen unterschreiben
  4. Post Ident-Verfahren

Anschließend erhalten Sie

  1. Ihre EC-Karte / VISA-Karte sowie
  2. die Geheimzahl

Falls Sie sich das Post Ident-Verfahren ersparen möchten und eine Filialbank in Ihrer Nähe bevorzugen, müssen Sie in der Regel einen Ausweis und die letzten drei Gehaltsabrechnungen vorlegen.

Daueraufträge werden auf Ihr neues Girokonto übertragen.

Gleichgültig, ob Sie ein Girokonto online oder auf gewohnte Weise in der Filiale eröffnen, erhalten Sie die Giro Card und die Geheimzahl erst nach einigen Tagen.

Das „Girokonto für jedermann“ beantragen

Die Zeiten haben sich geändert. Heute kein Girokonto zu besitzen ist schier unmöglich. Zum Beispiel gibt es immer weniger Vermieter die Bargeld annehmen und kaum noch Arbeitgeber, die Gehälter bar auszahlen. Aus diesem Grund muss jedermann die Möglichkeit haben, ein Girokonto zu eröffnen.

Auch wenn Sie über kein geregeltes Einkommen verfügen oder Ihre Kreditwürdigkeit angeschlagen ist, können Sie ein Konto eröffnen! Das sogenannte Basiskonto steht jedem deutschen Verbraucher zu.

Worum handelt es sich beim Basiskonto?

Bei dem „Girokonto für jedermann“ handelt es sich um schufafreies Konto, das auf Guthabenbasis eröffnet wird. Als Inhaber eines solchen Kontos können Sie Geld erhalten, Geld abheben und überweisen.

Die wichtigste Einschränkung ist, dass Sie Ihr Basiskonto nicht überziehen können – Sie haben also keinen Dispo!

Die folgende Tabelle stellt Basis- und Girokonto gegenüber:

Kontoart Voraussetzungen Wichtigster Unterschied Mögliche Karten
Basiskonto Mindestalter 18 Jahre reines Guthabenkonto Giro Card, Prepaid-Kreditkarte
Girokonto Mindestalter 18 Jahre, positive Schufa Inkludierter Dispo ec-Karte, Kreditkarte

Ein Konto, das nur so lange funktioniert, wie es im Plus ist, ist jedem zu empfehlen, der Schulden abbauen muss. Sinnvoll es auch, um den Umgang mit Geld zu üben.

Da es für Guthabenkonten Anbieter gibt, die hohe Gebühren verlangen, lohnt sich ein Vergleich

denkenSchauen Sie vor allem auf den monatlichen Grundpreis und auf zusätzliche Gebühren.Wenn Sie die Wahl haben, sollten Sie sich für ein Konto mit hohen Guthaben-Zinsen und niedrigen Nebenkosten entscheiden!

Einige Banken und Sparkassen bieten auch eine Kombi aus Tagesgeld und Girokonto an, das bessere Zinsen als ein Girokonto verspricht.

Attraktiv ist ein Tagesgeld-Konto vor allem dann, wenn die Führung kostenlos ist.

Wann lohnt sich der Wechsel des Girokontos?

Ein Wechsel des Girokontos kann praktische und/oder finanzielle Gründe haben.

Auf jeden Fall lohnt sich ein Wechsel, wenn Sie bislang hohe Gebühren zahlen, die Leistungen aber nicht überzeugen.

Inzwischen gibt es viele Banken, die keine Gebühren verlangen und neuen Kunden sogar Prämien bieten. Wenn Sie sich nach einem genauen (!) Vergleich für ein neues Konto entschieden haben, stehen noch folgende Handlungen an:

  • Alle zu erwartenden Zahlungen umstellen: Nennen Sie Ihrem Arbeitgeber und zur Zahlung verpflichteten Ämtern so schnell wie möglich die neue Kontoverbindung.
  • Ändern Sie Daueraufträge und Einzugsermächtigungen: Richten Sie die erforderlichen Daueraufträge, die Miete und anderes beachten, für Ihr neues Konto ein. Bisher zum Einzug Befugte sollten Sie zeitnah die neue Bankverbindung mitteilen.
  • Dispokredit mitnehmen: Häufig haben Sie bei einem Kontowechsel die Chance, Ihren bisherigen Dispo mitnehmen zu können; die „neue“ Bank fordert hierfür die Vorlage eines aktuellen Gehaltsnachweises.